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Dienstag, 03.04.2007

Kinofilm über Südafrikas Geschichte: GOODBYE BAFANA

Südafrika 1968. GOODBYE BAFANA basiert auf einer wahren Geschichte. Der Film erzählt von dem südafrikanischen Rassisten James Gregory, der als Gefängniswärter auf Robben Island arbeitet und dessen Leben sich durch die Begegnung mit einem schwarzen Gefangenen, den er zwanzig Jahre lang bewacht, grundlegend verändern wird. Der Name des Gefangenen lautet: Nelson Mandela. Freundschaft, Versöhnung, Hoffnung und Aufbruch ? der neue Film des Oscarprämierten Regisseurs Bille August (PELLE, DER EROBERER; FRÄULEIN SMILLAS GESPÜR FÜR SCHNEE; DAS GEISTERHAUS) erzählt von der schicksalhaften Beziehung zwischen dem zu lebenslanger Haft verurteilten schwarzen Anti-Apartheid-Kämpfer Nelson Mandela und seinem weißen Gefängniswärter James Gregory. In den Hauptrollen überzeugen Joseph Fiennes (LUTHER, SHAKESPEARE IN LOVE) als James Gregory, Dennis Haysbert ('24') als Nelson Mandela und Diane Kruger (TROJA, MERRY CHRISTMAS) als Gregorys Ehefrau Gloria. Basierend auf den Memoiren von James Gregory schuf Bille August mit GOODBYE BAFANA ein bewegendes Plädoyer für die menschliche Kraft zu Umkehr und Neuanfang. Es war Mandelas Vision der Versöhnung, die ihn fasziniert habe, so Regisseur August, der das Drama an den Originalschauplätzen inszenierte. 'Kaum ein Gedanke scheint mir angesichts der Weltlage aktueller.' Der Film gewann den 22. Friedensfilmpreis im Rahmen der Berlinale 2007. Der Kinostart von GOODBYE BAFANA ist der 12. April 2007. www.goodbyebafana-derfilm.de
(c) Helge Hagener für SA-Weine.de

Montag, 26.03.2007

Ernte 2007 sieht viel versprechend aus

Ein Großteil der Trauben der Weinernte 2007 in Südafrika sind eingebracht und die Ernte sieht viel versprechend aus. Der kalte Winter 2006 in Südafrika mit viel Regen brachte den Reben ausreichend Ruhe sowie dem Boden einen guten Wasserhaushalt. Die warmen Temperaturen im Sommer sorgten dafür, dass mit der Lese 1-2 Wochen vor dem Jahresdurchschnitt begonnen wurde. Nach einer heißen Wochen Ende Januar kam es zu kühlen Temperaturen und etwas mehr Niederschlag, was die Reben leicht unter Stress setzte. Dennoch zeigen Sorten wie Sauvignon Blanc und Chardonnay eine gute Balance. Der Februar war kälter als sonst, was den Reifeprozess der Beeren verzögerte und konzentrierter Aromen einbrachte. Der Regen im März, gefolgt von warmen Tagen sorgte dafür, dass in diesem Jahr wieder sehr gute Botrytis-Weine produziert werden können. Insgesamt wird eine kleinere Erntemenge als 2006 erwartet.
(c) Helge Hagener für SA-Weine.de

Freitag, 16.03.2007

Rustenberg ist Südafrikas bestes Weingut für Bordeaux Cuvées

Zum zweiten Mal in Folge wurde das Stellenboscher Weingut Rustenberg zum besten Weingut Südafrikas für Bordeaux Cuvées gewählt. Rustenberg erhielt den Preis für seinen Wein John X Merriman 2005. Bei der so genannten Calyon Trophy wurden 81 Weine von 56 Weingütern verkostet, der Sieger im Rahmen eines Dinners am 14. März in Johannesburg bekannt gegeben. Die Verantwortlichen bei Rustenberg erhalten für den Sieg R10.000 (ca. 1000 Euro) sowie ein Flugticket nach Bordeaux, dem Ursprung der Bordeaux Cuvées. Weitere Weine, die es unter die besten zehn schafften, warum unter anderem der Laibach Ladybird, der Buitenverwachting Christine, der Morgenster sowie der Jordan Cobbler?s Hill. Zu den Juroren gehörten so bekannte Persönlichkeiten wie Michael Fridjhon, Tim James, Christian Eedes und Howard Booysen. Bordeaux Cuvées sind Weine aus den typischen Bordeaux-Rebsorten wie Cabernet Sauvignon, Merlot und Cabernet Franc. Diese Weine liegen in Südafrika seit einigen Jahren im Trend und es vergeht kaum eine Woche, in der nicht ein neues Weingut mit einer leider oftmals überteuerten Bordeaux Cuvée in den Markt zu drängt.
(c) Helge Hagener für SA-Weine.de

Montag, 19.02.2007

Das erste Weingut in der Kapstädter Innenstadt

Das Weingut Signal Hill von Jean-Vincent Ridon hat eine neue Heimat in der Kapstädter Innenstadt. In dem Gebäude Mandela Rhodes Place in der Church Street wird Signal Hill ein voll funktionsfähiges Weingut inklusive Keller errichten. Der Weinkeller wird so gebaut, dass sämtliche Arbeitsschritte von den Besuchern und sogar von den Passanten auf der Strasse beobachtet werden können. Außerdem möchte Ridon Weinberge an ausgefallenen Orten in Kapstadt anlegen, wie etwa in den Company Gardens, in Oranjezicht, Camps Bay und Kalk Bay. Insgesamt sollen so pro Jahr 40.000 Flaschen Wein produziert werden. 22 verschiedene Weine sollen glas- und flaschenweise verkauft werden. Das Bistro "Petit Caveau" kümmert sich derweil um das kulinarische Wohl der Besucher.
(c) Helge Hagener für SA-Weine.de

Montag, 12.02.2007

Weinernte 2007 in Südafrika beginnt

Bereits am 22. Januar waren in Stellenbosch die ersten Aktivitäten der Weinernte 2007 zu sehen. Damit begann die diesjährige Ernte in Südafrika zwei Wochen früher als noch im Jahr zuvor. Noch füher waren die Winzer im warmen Robertson an der Reihe: auf dem Weingut Graham Beck Wines wurden die ersten Trauben bereits am 5. Januar gelesen. Für Jan Boland Coetzee von Stellenboscher Weingut Vriesenhof ist es die frühste Ernte seit 1967. Auch auf dem Edel-Weingut Vilafonté begann man noch im Januar mit der Lese der roten Sorten. Der Grund für die besonders frühe Reife der Beeren ist die extreme Hitze und die Trockenheit. Trotz der hohen Temperaturen sieht die Qualität der Beeren im Allgemeinen besser aus als in den letzten zwei Jahren.
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Dienstag, 06.02.2007

Vilafonté begleitet Weinernte per Videokamera

Das Weingut Vilafonté Vineyards, eine amerikanisch-südafrikanische Kooperation, begann vor kurzem, die Weinernte 2007 per Videokamera zu begleiten. Das Projekt trägt den Titel "Reality Harvest TV". Jeder Tag der Weinlesen in den Monaten Februar und März wird per Videokamera begleitet und das Ergebnis in Episoden mit einer Länge von 30-45 Sekunden im Internet veröffentlicht. Da die Episoden bereits am Abend des Tages online gestellt werden, bleibt wenig Zeit, das Material digital zu bearbeiten. Die Verantwortlichen bezeichnen die Qualität als "grob und kantig". Die Episoden von "Reality Harvest TV" können auf den Seiten www.vilafonte.com, www.wine.co.za und www.youtube.com angesehen werden.
(c) Helge Hagener für SA-Weine.de

Montag, 15.01.2007

96 Winery Road vom Wine Spectator ausgezeichnet

Das Restaurant 96 Winery Road, das südlich von Stellenbosch liegt, wurde als erstes südafrikanisches Restaurant vom amerikanischen Magazin Wine Spectator ausgezeichnet. Jedes Jahr zeichnet der Wine Spectator, der zu den renommiertesten Wein-Publikationen der Welt gehört, die besten Restaurants aus. Bei den 2006 Wine Spectator Restaurant Awards wurde das 96 Winery Road unter die insgesamt 3772 Gewinner aus über 50 Ländern gewählt. Neben gutem Essen ist vor allem eine erstklassige Weinauswahl notwendig, um eine Auszeichnung zu erhalten. Das 96 Winery Road wurde 1996 von Ken Forrester (Weingut Ken Forrester) and Martin Meinert (Weingut Meinert Wines) gegründet und gehört bereits seit Jahren zu den besten Restaurants Südafrikas.
(c) Helge Hagener für SA-Weine.de

Dienstag, 09.01.2007

Erster en primeur-Wein aus Südafrika

Das Weingut Cloof aus Darling brachte Ende 2006 als erstes südafrikanisches Weingut einen Wein auf den Markt, der "en primeur" zu kaufen ist. Die Bordeaux-Cuvée 'Lynchpin' des Jahrgangs 2005 wurde bereits vor der offiziellen Füllung für umgerechnet 18 Euro zum Kauf angeboten. Die en primeur-Käufe sind im Bordeaux eine gängige Praxis, da während der langen Fassausbauzeiten viel Kapital gebunden wird. Oscar Foulkes vom Weingut Cloof hofft, dass durch den en primeur-Verkauf seines Weines die Weinwelt auf sein Weingut und das Weinland Südafrika noch aufmerksamer wird.
(c) Helge Hagener für SA-Weine.de

Mittwoch, 03.01.2007

Zunehmend beliebt: Weine aus Südafrika

Die Statistiken des Exportverbandes ?Wines of South Africa? (WOSA) belegen, dass die Nachfrage nach südafrikanischen Weinen in Deutschland im zweistelligen Bereich von ca. 6 Millionen Liter (1996) auf knapp 40 Millionen Liter (2006) jährlich gestiegen ist. Neben den klassischen Rotweinsorten Cabernet Sauvignon und Shiraz werden auch vermehrt die eleganten Weißweine vom Kap nachgefragt. Sauvignon Blanc, Chardonnay und Chenin Blanc trinkt man wegen ihres fruchtig frischen Charakters gerne zum Essen. Positive Entwicklung Die Entwicklung des Qualitätsweinbaus in Südafrika ist in den letzten zehn Jahren außerordentlich positiv verlaufen, und viele neue Weine sind entstanden. Die Öffnung der Grenzen und der Abbau von Handelssanktionen haben für einen breiten Erfahrungsaustausch, aber auch für Wettbewerb gesorgt, der die Winzer motiviert und gleichzeitig gezwungen hat, ihre Weinwirtschaft auf ein international konkurrenzfähiges Niveau zu bringen. Heute loben Kenner weltweit die Qualitäten und besonders auch das gute Preis-Leistungsverhältnis der Kapweine. Dies gilt ganz besonders für das gehobene Qualitätssegment. Die gelungene Verbindung zwischen der Neuen und der Europäischen Weinwelt, wie die südafrikanische Weinstilistik häufig umschrieben wird, hat die Kapweine als ernsthafte Qualitätsanbieter etabliert. Vor allem die Rotweine im mittleren bis gehobenen Segment werden als ernstzunehmende Konkurrenz für die klassischen Anbieter Frankreich und Italien eingestuft. Die südafrikanischen Weinerzeuger konnten ihre Weinlieferungen nach Deutschland im Jahr 2005 um 26,5 % steigern. Die kontinuierliche Absatzsteigerung innerhalb der letzten zehn Jahre ist ein Beleg für die zunehmende Beliebtheit der Kapweine...
(c) Helge Hagener für SA-Weine.de

Donnerstag, 30.11.2006

Erste transgene Rebstöcke in Südafrika angepflanzt

Das Institut für Wein-Biotechnologie der Universität Stellenbosch gab vor kurzem bekannt, dass es die ersten genetischen veränderten Rebstöcke Südafrika angepflanzt habe. Nach den ersten Erfolgen des genetisch veränderten Rebmaterials im Gewächshaus möchte das Institut die Reben jetzt in einem Freilandversuch testen. Insgesamt soll ein Hektar der Reben auf der experimentellen Farm "Welgevallen" außerhalb von Stellenbosch angepflanzt werden. Um eine unkontrollierte Ausbreitung des Rebmaterials zu verhindern, wurde der Weinberg eingezäunt und mit Netzen abgedeckt.
(c) Helge Hagener für SA-Weine.de